… gibt es einmalige Sonderbedingungen:

 

- jeder Teilnehmer kann dafür nur ein Haiku einsenden
- Thema: Wasser (das Wort muss nicht im Haiku vorkommen)
- Einsendeschluss: 15. April 2012
- einerseits wird, wie immer, eine dreiköpfige Jury aus allen Einsendungen eine Auswahl treffen
- parallel dazu soll eine Auswahl/ Bewertung von allen Teilnehmern getroffen werden (ähnlich einem Kukai)
- der genaue Ablauf wird allen Teilnehmern rechtzeitig und ausführlich mitgeteilt
- beide Auswahllisten (Ranglisten) werden in SOMMERGRAS 97 und auf der DHG-Website veröffentlicht

 

Eingereicht werden können nur bisher unveröffentlichte Werke (gilt auch für Veröffentlichungen in Blogs, Foren und Werkstätten etc.).

Bitte keine Simultan-Einsendungen!

Mit der Einsendung erklärt der Autor, dass die Texte von ihm selbst stammen. Alle Rechte bleiben bei den Autoren.

 

Ihre Beiträge schicken Sie bitte wie immer

per E-Mail an: Claudia Brefeld, redaktion@deutschehaikugesellschaft.de

per Post an: Silvia Kempen, Brückenweg 1, 26689 Apen

per Fax an: Georges Hartmann, 03222 241 753 0

7 Antworten zu “Für die Haiku- und Tanka-Auswahl im Juni 2012/ SOMMERGRAS Nr. 97

  1. Christian Faust on 24. Februar 2012 at 10:17 sagt:

    Schöne Idee. Bei dieser Gelegenheit möchte ich vorschlagen, dass alle Haiku anonymisiert werden und anonymisiert bleiben auch in Ranglisten und Veröffentlichungen. Ein Haiku steht für sich selbst, meiner Ansicht nach. Es braucht daher weder Titel noch Namensnennung.

  2. Sylvia Bacher on 24. Februar 2012 at 14:20 sagt:

    Für die Veröffentlichung auf der Website finde ich die Idee einer konsequenten Anonymisierung nicht schlecht, da eine allfällige Kritik den Urheber des Haiku auf jeden Fall erreicht. Für die Druckversion könnten die Namen in alphabetischer Reihenfolge im Anschluss an die Auswahl stehen, da ja das Vorweisen von Publikationen – und sei es “nur” in Anthologien – für Dichter mitunter von Bedeutung ist.

  3. Ich finde die Themensetzung interessant, plädiere aber unbedingt gegen eine anonyme Veröffentlichung und für eine qualitätsbezogene Reihenfolge. Denn Haiku steht immer für sich – und ist zugleich Ausweis seines Autors und der aussuchenden Jury.

  4. Georges Hartmann on 26. Februar 2012 at 21:03 sagt:

    Es gibt die “Anonymen Alkoholiker”, was vielleicht einen gewissen Sinn macht, dann wäre da noch der Film “Die anoymen Romantiker”, aber anonyme Haiku-Schreiber und somit eine plötzlich namenlos gewordene DHG? Ich fände das ganz entsetzlich.

    Was machen wir mit all denen, die ihr Haiku auf dem Treppchen entdecken und dann ganz enttäuscht ausrufen: “Mein Haiku auf einem Podestplatz und keiner weiß, dass es von mir ist?” Ja ich weiß, dass die DHG der Eitelkeit keinen Vorschub leisten sollte (Ich denke dabei speziell an jene, die Ihr Haiku wie hungrige Wölfe an allen möglichen Stellen einreichen um von sich reden zu machen, obwohl die DHG stets auf einem noch Unveröffentlichten besteht, ein Missstand, den “wir” zukünftig abstrafen werden, wenn uns dies auffällt) und dass es viel mehr gibt, die leer ausgehen und somit weder mit Namen noch mit ihrem Werk in Erscheinung treten, aber wer sich an Wettbewerben oder “unseren” vierteljährlichen Ausschreibungen beteiligt, sollte auch so viel Mumm besitzen, sich öffentlich zu machen, selbst wenn sein Haiku nur geradeso in die Auswahl gelangt ist.

    Das Haiku spricht nicht nur für sich selbst, sondern spiegelt unter Umständen auch eine winzige Ecke des Charakters, der Lebenseinstellung, der Gefühle und Sehn-süchte. Ich möchte gern wissen, mit wem ich es zu tun habe und mich manchmal auch mit jemandem freuen, der oder die sich besonders hervor getan hat. Von einem wirklich gelungenen Haiku mit Namensnennung kann man sich nicht bloß inspirieren lassen sondern sich auch auf die Suche machen, was der oder die Betreffende noch so veröffentlicht hat oder überlegen, warum diese regelmäßig ganz Vorne landen.

    Eine Regel besagt, das Haiku sollte am Ende offen sein, um sich im Leser entfalten zu können. Ich meine, dass auch die Haiku-Schreiber offen sein und eine rege Kommunikation untereinander nicht von Vorneherein ausschließen sollten.

    Ich plädiere daher ganz entschieden für Veröffentlichungen mit dem Namen der Autoren.

  5. Sylvia Bacher on 27. Februar 2012 at 18:40 sagt:

    Der letzte Kommentar hat mich überzeugt, dass Anonymität nicht nur für das Kundtun einer Meinung sondern auch für die Präsentation der Haiku die falche Entscheidung wäre. Ich ersuche daher, meine erste Stellungnahme als “lauten” abwägenden Gedanken aufzufassen.
    Was mir allerdings trotz persönlicher Bevorzugung einer subjektiven Bewertung Kopfzerbrechen macht, ist, wie man, sowohl bei einer im Wesentlichen gleichbleibenden Jury als auch bei möglicher Kommunikation der Haiku-Schreiber untereinander, die sogenannte Freunderlwirtschaft bei der Bewertung ausschalten kann. Denn bei (meist)mehr oder (manchmal aber auch) minder guter Qualität der Beiträge tauchen – nicht nur bei der DHG -immer die selben Namen auf.
    Und was mir überhaupt suspekt ist, ist die Erstellung einer Liste, wer pro Jahr die meisten Haiku schreibt.

  6. Wer an Ausschreibungen teilnimmt begibt sich immer in die Öffentlichkeit,ist keine “Unperson” und muss Kritik und Ablehnung ertragen, kann sich aber auch über Wertschätzung freuen.
    Ob Bild, Text oder andere künstlerische Ausdrucksmittel, wenn ich davon überzeugt bin
    will ich es auch als meines gekennzeichnet wissen und signalisiere meine Diskussions-
    bereitschaft.

    Sich zu bekennen beinhaltet immer ein Wagnis.

  7. Sylvia Bacher on 28. Februar 2012 at 21:12 sagt:

    Nun muss ich doch noch einmal zur Anonymität Stellung nehmen, um die inzwischen eher aufgewühlte Diskussionsstimmung zu beruhigen. Ich glaube, dass es bei dem ersten Kommentar gar nicht ums sich Verstecken oder nicht Bekennen ging (so brisant sind die Haiku-Themen nicht), sondern um die Auffassung, dass das man das Haiku vielleicht anders liest und auf sich wirken lässt, wenn man zumindest zunächst nicht weiß von wem es ist. Sonst wäre es ja auch kein Problem, die Abstimmung offen, also mit Angabe der Verfasser sowie der Beurteiler durchzuführen.

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